Elektroroller IO 1500 GT

Fahrbericht

Der Autor auf dem IO 1500 GTDer IO 1500 GT ist schon ein alter Hase im Programm der Firma IO aus Österreich. Ihn gibt es jetzt schon einige Jahre und in dieser Version ist er mit Abstand am stärksten motorisiert. Den starken eMotor merkt man natürlich sofort, wenn man den 1500 GT im Stadtverkehr beschleunigt. Er ist wesentlich spritziger als beispielsweise der IO Florenz. Der IO 1500 GT zählt zu den kleineren eRollern. Das macht sich bei der Sitzposition gerade bei großgewachsenen Fahren etwas nachteilig bemerkbar. Aber hier kann man Gott sei Dank auf der Sitzfläche etwas nach hinten rutschen. Das Gewicht ist für einen eRoller angenehm niedrig, was das Handling im Schiebebetrieb (Einparken) wesentlich erleichtert. Den starken eMotor merkt man natürlich sofort, wenn man den 1500 GT im Stadtverkehr beschleunigt. Er ist wesentlich spritziger als beispielsweise der IO Florenz.

Der IO 1500 GT zählt zu den kleineren eRollern. Das macht sich bei der Sitzposition gerade bei großgewachsenen Fahren etwas nachteilig bemerkbar. Aber hier kann man Gott sei Dank auf der Sitzfläche etwas nach hinten rutschen. Das Gewicht ist für einen eRoller angenehm niedrig, was das Handling im Schiebebetrieb (Einparken) wesentlich erleichtert.

Technische Daten (Herstellerangabe!)
Motor: bürstenloserGleichstrom-Radnabenmotor, 3500W
Batterien: 48V 38 Ah Bleigel Batterien
Höchstgeschw.: 45 km/h
Reichweite: bis zu 80 km
Steigfähigkeit: max. 24%
Gewicht: 126 kg
IO 1500 GT mit WinterreifenDas Design ist allgemein gefällig, die Bedinelemente gut erreichbar. Probleme gibt es, leider wie den meisten Elektrorollern, mit der Geschwindigkeit. Der IO 1500 GT-Fahrer muss sich mit 41-42 km/h auf ebener Straße zufriedengeben. Obwohl die erlaubte Höchstgeschwindigkeit bei 45 km/h und die Toleranzgrenze bei ca. 50 km/h liegt. In dieser Disziplin sind viele eRoller einfach zu ehrlich. Freunde mit Benzinrollern (die teilweise 55 km/h und mehr laufen, was auch nicht richtig ist!) werden den Elektrorollern davonfahren. Ich finde, dass eRoller mit etwas höherer Endgeschwindigkeit ausgeliefert werden sollen, weil gerade in diesem Geschwindikeitsbereich ist das ein Kaufargument! Problematisch ist nur, dass ein höheres Vmax auch weniger Reichweite bedeutet. Daher sind die eRoller eher eingebremst unterwegs. Größere Bleiakkus oder Lithium Ionen Akkus könnten das Problem lösen, aber die einen passen nicht in den kleinen 1500 GT und die anderen sind extrem teuer.

Der IO 1500 GT ist erfreulicherweise mit dem IO-typischen guten Ladegerät ausgerüstet, was ihn auf jeden Fall schon deshalb von der Konkurenz abhebt.
Was die Reichweite des kleinen IO angeht, muss man sich auch hier an den üblichen 40 km orientieren. Alle anderen Angaben (Hersteller) beziehen sich höchstens auf Geschwindigkeiten (20-30 km/h), die für den Alltagsbetrieb (Vmax) absolut unrealistisch sind.


Fazit

Der IO 1500 GT ist empfehlenswert, weil er mit guter Ladetechnik ausgestattet ist und weil seine Schwachpunkte bei den meisten anderen eRollern ebenfalls auftreten. Und der Preis (Stand 2009) ist mit ca. 2300 Euro für einen eher kleinen Roller nicht gerade günstig, aber angesichts der guten Ladetechnik vertretbar.

Bericht: Gerald Harbusch (2009)
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