Elektroauto P106 e

Umbau Peugeot 106 zu Elektroauto P106e


Peugeot 106 nach dem KaufUnser Elektroauto (Projekt P106e) dient uns als Versuchsträger für verschiedene Antriebssysteme. Zunächst soll ein Elektromotor statt dem Verbrennungsmotor direkt an das Getriebe gebaut werden. Später werden zuerst 2 Radnabenmotoren und dann sogar 4 Radnabenmotoren zum Testeinsatz kommen.

Die Antriebsspannung soll 96V betragen und die wollen wir bei allen weiteren Tests beibehalten.

Es geht uns bei diesen Tests nicht um absolute Fahrleistungen, sondern um die Alltagstauglichkeit der Antriebssysteme, verbunden mit den Kosten, die sie verursachen.


Der erste Antriebstest: Elektromotor anstelle des Benzinmotors

Original Motor des Peugeot 106Technik: Der Elektromotor ist ein wassergekühlter 16 KW eMotor des deutschen Herstellers PermMotor, der jetzt zu Heinzmann gehört. Als Controller kommt in diesem Fall eine SIGMA Steuerung zum Einsatz. Die Nennspannung des Antriebssystems beträgt 96V. Der eMotor wird über die Kupplung mit dem Getriebe verbunden. Es stehen also alle 5 Gänge des Autos zur Verfügung. Als Antriebsbatterien haben wir uns für günstige, aber bewährte Blei-Gel-Akkumulatoren entschieden. 8 Stück mit ie 120Ah Nennkapazität. Die Erfahrungen mit der Ladeoptimierung bei unseren Elektrorollern haben diese Überlegung beeinflusst. Die Rücksitzbank des Peugeot 106 (zweitürer) wurde entfernt um einen Teil der Akkus unterzubringen. Der Rest befindet sich im Motorraum. 


Wichtig war uns, dass der Kofferraum in seiner Größe unverändert bleibt. 2 Sitzplätze und ein großer Kofferraum sollten dem P106e in unserem Fall genügen. Die Höchstgeschwindigkeit hat keine große Bedeutung und wird etwa 80 km/h betragen. Hauptsache der Energieverbrauch kann gering gehalten werden.

Wird fortgesetzt....

Bericht: Gerald Harbusch (ab 2013)
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